„Seitens der Verbandsgemeindewerke Rennerod investieren wir rund vier Millionen Euro für dieses Projekt. Es dient der Sicherstellung der guten Qualität unserer Trinkwasserversorgung für die Zukunft. Mit dem Neubau des Hochbehälters „Braunsberg“ schaffen wir eine moderne Infrastruktur, die die Trinkwasserversorgung in unserer Verbandsgemeinde auch in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig, krisenfest und sicher macht“, unterstreicht Bürgermeister Gerrit Müller.
Bereits im Jahr 2017 wurde mit der Bedarfsplanung durch das Ing. Büro Dr. Siekmann und Partner aus Westerburg für die Neuerrichtung des Hochbehälters „Braunsberg“ in Neunkirchen begonnen. Die Planung wurde erforderlich durch die beiden in die Jahre gekommenen Hochbehälter in Hüblingen und Irmtraut. Statt beide Behälter aufwändig zu sanieren, ist die Neuerrichtung eines zentralen Behälters, der den Ansprüchen an die heutige Zeit und Technik nachkommt, die unter allen Aspekten optimalste Lösung gewesen.
Der neue Hochbehälter soll aufgrund topografischer Zwänge und aufgrund einer schnelleren Umsetzbarkeit mittels einer Pultdachhalle erfolgen. Dort werden zwei Edelstahlwickelbehälter mit jeweils 250 m³ Fassungsvermögen errichtet, die über ein Podest erreichbar sein werden. Außerdem soll an der Tiefenbohrung Hüblingen eine Entsäuerungsanlage mit Pumpstation entstehen. Im Zuge der Gesamtmaßnahme werden noch rund fünf Kilometer Leitungen erneuert bzw. neu verlegt werden.
Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 4 Millionen Euro. Davon werden jedoch 75 % der förderfähigen Kosten durch Förderdarlehen der Wasserwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz finanziert.
Beteiligte Unternehmen sind die Fa. Reuscher Tiefbau GmbH, Rennerod, Fa. Stahlbau Senf GmbH (Gerstungen) sowie die Fa. Lipp GmbH (Tannhausen).
