Westerwälder Sommerkranz

    Westerwälder  Sommerkranz“ kam gut an

    Seit über 20 Jahren ist der „Westerwälder Sommerkranz“ ein fester Bestandteil im September. Der bunte Nachmittag bietet für die Senioren aus den 23 Ortschaften der Verbandsgemeinde Rennerod die Möglichkeit einen Kaffeeklatsch der besonderen Art zu erleben. Hier trifft man alte Bekannte und kann bei Kaffee, Kuchen sowie einem netten Unterhaltungsprogramm über vergangene Zeiten plaudern, Neuigkeiten austauschen, oder einfach den Nachmittag genießen.

    Wieder einmal war es Gerrit Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, und dem Team der Touristik-Info „Hoher Westerwald“, Kerstin Guckert und Bianka Weber, gelungen, den alljährlichen und äußerst beliebten Seniorennachmittag ansprechend zu gestalten.  In diesem Jahr waren mehrere Hundert Senioren mit Bussen von der Firma Beul oder dem eigenen Fahrzeug in die von Tinis Blumenladen hübsch dekorierte Westerwald Halle gekommen, um diesen Nachmittag in der Gemeinschaft zu begehen. Die Busfahrt war wie immer kostenlos und wurde gerne genutzt. Die Kinder und jungen Leute des Pfadfinderlagers Westernohe Pfadfinderstamm „Stella Maris Hoher Westerwald“ bedienten geschickt und höflich an den Tischen, während in der Küche die Katholische Frauengemeinschaft Rennerod-Waldmühlen wirkte und die lecker Kuchen der Bäckereien Gath und Wehler verteilten.

    Gerrit Müller, dankte u. a. dem DRK und der „gute Seele“ der Westerwaldhalle, Helmut Pitton, sowie allen guten Geistern vor und hinter den Kulissen für die Hilfe. Der Stadt Rennerod dankte er für die Bereitstellung der Halle. Charmant führte Müller durch das kurzweilige Unterhaltungsprogramm und brachte nebenbei die alten Herrschaften mit kleinen Anekdoten zum Schmunzeln. Ganz der Tradition folgend, erfreute der beliebte Seniorentreff auch in diesem Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm die Ü-70-Besucher. Mit dem Senioren-Tanzkreis des Kneipvereins Bad Marienberg kam dann der frische Westerwälder Wind auf die Bühne. „Wer rastet der rostet“ ist das Motto der Damenriege. Mit Spaß und passender Musik führten die Damen Folkloretänze im Kreis und in der Reihe auf und der Funke sprang schnell ins Publikum über. Hier erinnerte eine der Darbietungen an das Oktoberfest und alle hatten ihre Freude daran. Der Senioren-Tanzkreis übt mittwochs von 15 bis 17 Uhr im Mehrzweckraum des DRK-Seniorenzentrums „Sonnenhof“ in Bad Marienberg. Wer mitmachen möchte ist herzlich willkommen

    Die Leidenschaft von Thea Orthey aus Seck sind Geschichtchen und Gedichte in Westerwälder Mundart. Sie lobte die „Erbel“ über alles und trug eine nette Geschichte über das Schnarchen vor, die sie auch noch mal ins Hochdeutsche übersetzte. Auf jeden Fall hatte sie die Lacher auf ihrer Seite. Das Ausbildungsorchester der Stadtkapelle Rennerod unter Leitung von Annika Giehl begeisterte mit etlichen Musikstücken, die an Vielfältigkeit keine Wünsche offen ließen. Für den guten Ton dabei war das Tonhaus WW, Daniel Beul, zuständig. In der Pause machte der Bürgermeister die ältesten Besucher ausfindig. Martha Tischbein (92) und Herr Michael Taxacher (97) konnten sich über nette Geschenke freuen.  

    Elke Hufnagl