Verbandsgemeinde würdigte Leistungen von Mitbürgern

    Sportler, Kulturschaffende sowie sozial Engagierte aus der Verbandsgemeinde Rennerod geehrt

    Seit vielen Jahren ist es in der Verbandsgemeinde Rennerod üblich, Menschen für überdurchschnittliche Leistungen und vielfaches Engagement zu ehren. Die  Ehrung, die alljährlich für Sportlerinnen, Sportler und Kulturschaffende ausgerichtet wird, bringt den Dank und die Anerkennung der Heimatgemeinde für die erzielten Leistungen zum Ausdruck, soll aber  auch dazu dienen, die Vorbildfunktion, die von den Geehrten ausgeübt wird, besonders zu würdigen. Die Auszeichnung mit einer Medaille oder einem Ehrenteller ist ein Zeichen des Dankes und der öffentlichen Würdigung der erbrachten Leistung.

    So wurden auch in diesem Jahr die zu Ehrenden in die Westerwaldhalle Rennerod geladen und von Gerrit Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, in einer kleinen Feierstunde ausgezeichnet.

    Mit den Worten: „Herzlich Willkommen“, begrüßte Müller etliche Gäste im Foyer der Westerwaldhalle und freute sich darüber, eine so große Schar von vor allem jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern für ihre herausragenden Leistungen ehren zu können.

    „Viele Millionen Bürger in Deutschland sind in Vereinen und Organisationen tätig, wir sind ein Land der „Vereinsmeier“ im positiven Sinn“ sagte der Bürgermeister und ging in seiner kleinen Ansprache etwas näher darauf ein: „Hinter jedem einzelnen Engagement stehen Menschen, Menschen, die ein Talent bzw. viele unterschiedliche Talente haben. Die Anzahl der zu ehrenden Personen beweist, dass es auch in unserer Verbandsgemeinde viele Talentschmieden in Vereinen und Gruppierungen gibt. Engagierte Menschen mit Talent und die Vereine, denen sie angehören, bereichern unsere Verbandsgemeinde. Die Jubilare sind allesamt auf Dauer ihrem Verein treu, und – das beweisen die Erfolge – mit Herzblut und Professionalität tätig. Sie alle sind ehrenamtlich aktiv und die vielen Vereine / Gruppierungen sind ein wichtiger Standortfaktor für das Leben und Zusammenleben hier bei uns in den Dörfern und auf dem Land."

    Müller ermunterte die Anwesenden ausdrücklich: „Gehen Sie weiter mit gutem Beispiel voran und bleiben aktiv. Werben Sie weitere Bürger in Freundes-, Nachbar- und Bekanntenkreis – auch Neubürger – sich im örtlichen Leben und den Verein zu engagieren sowie die hiesigen Traditionen mit zu pflegen und zu erhalten. Die heutige Auszeichnung ist ein öffentlicher Dank und Anerkennung der Verbandsgemeinde Rennerod für das vorbildliche Engagement und den Erfolg der zu ehrenden Personen. Alle Jubilare sind mit ihrer Teilnahme an überregionalen Wettkämpfe und Meisterschaften Aushängeschilder unserer Verbandsgemeinde über ihre Grenzen hinaus“.

    Neben den vielen Sportlerinnen und Sportlern wurden auch noch andere Personen geehrt:

    Egon Grimm aus Rehe. Er gründete als 14-jähriger eine Fußballmannschaft in Rehe. Seit 1956, also seit 62 Jahren ist er als Schiedsrichter im Einsatz und somit dienstältester Schiri in Deutschland.  Der „Endlos-Schiedsrichter“ ist zudem seit dem Jahr 2000 Vorsitzender des VdK OV Rehe und engagiert sich vielfältig  hauptberuflich und ehrenamtlich im DRK (Rettungsdienst, Ausbilder, Bereitschaftsleiter, Auslandseinsätze). Grimm ist Küster der evangelischen Kirchengemeinde in Rehe und war in VdK-Kreisvorstand, Vorstand Sportkreis Westerwald, Feuerwehr Rehe und Vorstand Westerwaldverein aktiv.

    Maria Schwary, (Sportfreunde Elsoff-Mittelhofen) Sie leitet seit fast 25 Jahren die Sangesgruppe der Sportfreunde als Dirigentin. Dazu gehören: Proben, Einstudieren neuer Lieder, Organisation von Auftritten, Konzertteilnahmen und Feierlichkeiten. Alle Engagements sind natürlich unentgeltlich.

    Michael Olberz aus Seck war bis Januar 2018 23 Jahre lang Vorsitzender des Musikvereins Seck e.V.. Olbertz wurdegeehrt für sein vielfältiges, langjähriges Engagement für den Musikverein vor und hinter „Kulissen“ für Auftritte, Proben, Konzerte, Aktivitäten des Vereins in der Ortsgemeinde und darüber hinaus.

    Die Jagdhornbläsergruppe "Hoher Westerwald", vertreten durch Willi Halm, Elsoff belegte beim Bläserwettstreit Rheinland-Pfalz in Kloster Marienstatt den 2. Platz in der Parforcehorn-Gruppe.

    Das „Max und Moritz-Basar“-Team, vertreten  durch Ulrike Beil, Waigandshain. Der Max und Moritz-Basar besteht seit dem Jahr 1989. Er begeht 2019 sein 30-jähriges Jubiläum. Der Basar begann im kath. Pfarrheim, dann wurde er in die Westerwaldhalle Rennerod verlagert und ist eine  feste Institution in der  Verbandsgemeinde Rennerod. Der Basar findet zweimal jährlich statt und es werden jeweils rund 12.000 Teile zum Verkauf angeboten. Er ist damit der größte Basar im Westerwaldkreis. Im Jahr 2006 wechselte das Organisationsteam und wird nun von 6 Frauen geleitet, die von ca. 45 Helferinnen unterstützt werden. Sie alle arbeiten ehrenamtlich. Der Erlös des Basars wird innerhalb der Verbandsgemeinde an Schulen (Grundschule/Realschule plus), Kindergärten, kath. und evang. Kirche für Jugendarbeit, Feuerwehr, Vereine (Fußball-, Sport-, Schützverein), Jugendpflege gespendet.

    Katholische Frauengemeinschaft Rennerod-Waldmühlen, vetreten durch Margarete Müller, Rennerod. "Die kath. Frauengemeinschaft ist aus dem Leben und Alltag von Rennerod und Waldmühlen bzw. aus der Verbandsgemeinde nicht wegzudenken. Sie ist eine feste Institution und Organisation. Ein eingespieltes Team, das schon seit vielen Jahrzehnten viel ehrenamtliches Engagement gezeigt hat und viel Gutes für die Region und die Menschen hier bewegt hat. Die „guten Seelen“ hier vor Ort sind in Freud und Leid für die Gemeinde da. Auch ein ehrenamtliches Engagement, dessen Gewinn für andere gespendet wird. Gestaltet wird nicht nur kirchliches Gemeindeleben (z.B. Wallfahrten, Ausflüge, Veranstaltungen), sondern die Frauen sind auch sehr sozial, kulturell, caritativ, kulinarisch über Orts-, Landes- und Konfessionsgrenzen tätig: Spenden bei großen Katastrophen oder Notlagen, Hospiz-/Kindereinrichtungen, Kindergärten und andere Einrichtungen vor Ort, Vereine / Jugendorganisationen, die Messdiener, Unterstützung für ausländische Seelsorger der Pfarrei und für Projekte in deren Heimatländern", sagte der Verbandsbürgermeister und fügte in Stichworten hinzu: Frauenfastnacht nach Westerwälder Art, Theatergruppe Powerblümchen, Kartoffel- und Erntedankfest, Adventsbasar, Mithilfe bei Seniorenfeiern und Beerdigungskaffees.

    Geehrt wurden in der Rubrik Schießsport: Schützenverein St. Hubertus in Oberrod: Martin Buss, Tatjana Weismüller, Jannik Reimann, Angelina Stichel, Andreas Meuser, Nicolai Christ, Jennifer Grimmer, Simon Kolb, Joshua Espanion, Lisanne Wüst, Jakob Weismüller, Hellenhahn, Lorenz Weismüller, Horst-Peter Phillipps, Mannschaft:  Arno Espanion, Martin Buss, Christopher Kupecek, Viktoria Buss, Tatjana Weismüller, Jacqueline Grimmer, Nicholas Espanion, Max Kolb, Nicolai Christ, Lorenz Weismüller, Jakob Weismüller, Angelina Stichel, Jannik Reimann, Louis Weismüller, Max Kolb, Nicolai Christ, Nicholas Espanion, Sophie Stichel. Schützenverein Höhn: Elisa Sabel, Jannik Röttger, Regina Habel, Karl-Heinz Pitton, Christian Jung. Schützenverein Rennerod e.V.: Karin Reuscher, Herbert Reuscher, Kyra Mohr, Michaela Binder,  Gerhard Gerz. Mannschaft: Günter Schwarze, Gerd Melchiori, Georg Dietermann, SSV Fehl-Ritzhausen e.V.: Thomas Betz, Wilfried Stöcker, Birgit Stöcker. Mannschaft: Birgit Stöcker, Wilfried Stöcker, Andreas Spornhauer. Long Range Freunde Stein-Neukirch: Christoph Stahl, Marc Oliver Stahl, Mannschaft: Wieland Krumm, Volker Petry, Bernd Betz. SV Hellenhahn 1973 e.V.: Uwe Stecker. Carl Gustav Freunde, Langenaubach e.V.: Markus Spornhauer. Schießsportfreunde Lasterbach e.V.: Volker Jung, Wolfgang Stein.

    Rudern: Weilburger Ruderverein 1905 e.V.: Maximilian Schultheis.

    Leichtathletik:

    LC Mengerskirchen, seit 1.1. 2018 LG Eintracht Frankfurt: Felix Lang.

    Turnverein 1901 Rennerod e.V.: Kari Preuschoff, Leonie Steinebach, Leon Brinkmann.

    SSC Koblenz-Karthause: Leon Schwöbel.

    Fußball: TSV Liebenscheid: Stefan Theis. 

     

    Elke Hufnagl