Verbandsgemeinde Rennerod investiert in Schulgebäude

    Verbandsgemeinde Rennerod investiert nahezu 500 000 Euro in ihre Schulgebäude 

    In der Ferienzeit, außerhalb des Schulbetriebes, nutzt die Verbandsgemeinde Rennerod immer die Zeit, um Bauarbeiten an den Schulen die in ihrer Trägerschaft stehen, durchzuführen. Auch in diesem Jahr wurde und wird wieder saniert und gebaut. Die Verbandsgemeinde Rennerod investiert viel Geld in den Unterhalt und Bestand ihrer Schulgebäude. Die Steinsbergschule Grundschule Rennerod erhielt für 6.000 Euro einen Sonnenschutz auf dem Schulhof sowie einen Lärmschutz für 1.400 Euro. Mit 78.000 Euro schlägt die  Deckensanierung (einschl. Brandschutz und Einbau LED-Beleuchtung) an der Schellenbergschule Grundschule Hellenhahn-Schellenberg zu Buche. Auch an der Löwenzahlschule Grundschule Irmtraut wurden Decken saniert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 73.500 Euro.

    Gerrit Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, informiert dazu: „Uns als Verbandsgemeinde ist der gute Zustand und die moderne Ausstattung aller sechs Schulen in unserer Trägerschaft sehr wichtig. Denn die Schüler und Lehrkräfte sollen dort möglichst optimale Lern- und Arbeitsbedingungen haben. Die Bildungschancen der jungen Menschen sind mit der wichtigste Rohstoff, den wir in unserem Land haben. Aus diesem Grund investieren wir schon seit vielen Jahren anhand einer Maßnahmen-/Prioritätenliste fortlaufend in den baulichen und technischen Zustand unserer Schulstandorte, damit hier kein Investitionsstau aufläuft. Dabei genießen auch die kleineren Schulen, wie z.B. Hellenhahn-Schellenberg und Irmtraut, einen gleich hohen Stellenwert wie die größeren Schulstandorte. Denn eine dezentrale Schullandschaft stärkt die Verbandsgemeinde mit all ihren Orten auf breiter Ebene und die Schulen sind auch besondere Standortfaktoren für die jeweiligen Ortsgemeinden“.

    An der Realschule plus "Hoher Westerwald" Rennerod wurden in der Aula Beamer und Leinwand für 20.000 Euro eingebaut; der Einbau eines Aufzug und einer Behindertentoilette wird bis Ende August geschehen und kostet 176.000 Euro, die mit 105.000,00 Euro vom Land und dem Westerwaldkreis mit 17.000 Euro bezuschusst werden.  „Bisher wurde an der Realschule plus in Rennerod kein Aufzug benötigt, er war aber in der Bauliste bereits vorgemerkt“, erklärt Bürgermeister Müller und fügt hinzu: „Da sich durch einen Neuzugang in der Schülerschaft bald ein solcher Bedarf konkret abzeichnet, erfolgt nun im Vorfeld der Einbau des Aufzugs. Dies ist sogar innerhalb des Bestandsgebäudes ohne großen Anbau möglich. Grundsätzlich haben wir die wesentlichen Verbandsgemeinde-Gebäude in den letzten Jahren bereits barrieregerecht umgestaltet und bei Anbaumaßnahmen an der Grundschule Rennerod sowie am Verwaltungsgebäude in Rennerod Aufzüge mit eingebaut.“

    Die Realschule plus "Hoher Westerwald" Rennerod wird in den Herbstferien mit einer weiteren Baumaßnahme nochmals dabei sein. Eine behindertengerechte Sanierung mit Pflastererneuerung im kompletten Eingangsbereich der Dreifachturnhalle sowie eine Erneuerung des Pflasters beim Zugang des Kleinspielfelds sind nötig. Diese Baumaßnahme soll im Oktober abgeschlossen werden und 118.000 Euro kosten; die Bundesregierung beteiligt sich hierbei im Rahmen eines kommunalen Förderprogramms mit 90 Prozent.

    Elke Hufnagl