Sanierungsarbeiten in Schulen

    Zeit der Schulferien für Sanierung in Schulen genutzt

    Wie in jedem Jahr nutzt die Verbandsgemeinde Rennerod wieder die Ferienzeiten - und hier insbesondere die langen Sommerferien – um  Unterhaltungs-, Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten in ihren Schulen und den zugehörigen Sportanlagen (Turnhallen, Schulschwimmbad, Steinsbergstadion) durchzuführen. Die Ferien bieten sich nun mal an, da hier Arbeiten ohne wesentliche Beeinträchtigungen des Schulbetriebs zügig ausgeführt werden können. Insgesamt investiert die Verbandsgemeinde Rennerod im laufenden Jahr 2019 die stolze Summe von 644.000 Euro in Baumaßnahmen in ihren Schulen.

    „Unsere Schulen und die Bildungschancen der Schüler und Schülerinnen hier vor Ort haben bei uns einen hohen Stellenwert und sind uns viel wert. Wir nehmen unsere Aufgabe als Schulträger mit Verantwortung wahr und wollen optimale Lern- und Lehrbedingungen für die Schüler/-innen und Lehrkräfte ermöglichen. Damit es zu keinem Unterhaltungsstau kommt und die Maßnahmen im Haushalt sicher finanziert werden können, investieren wir jedes Jahr fortlaufend in die Ausstattung unserer Schulen. Dies erfolgt auf Basis einer Prioritätenliste, auf der notwendigen Maßnahme vermerkt sind. Soweit irgend möglich, werden Förder-/Zuschusstöpfe aus Bund, Land und Kreis genutzt - zuletzt im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ und dem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes sowie der Schulbaumittel von Land und Kreis“, informierte Gerrit Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod.

    So werden in 2019 an allen 6 Schulen und allen 5 Schulstandorten wieder umfangreiche Arbeiten durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr in der Energieeinsparung und der nachhaltigen Ressourcenverwendung. Es werden – verbunden mit Deckenerneuerungen - alle Klassenräume sowie die Außenbeleuchtung der Realschule plus auf stromsparende LED-Lampen umgerüstet. Ebenso wird die gemeinsam genutzte Heizung von Grundschule und Carl-Lefknecht-Halle in Irmtraut modernisiert. Damit auch in Zukunft möglichst alle Schüler/-innen Schwimmen lernen können, sind erneut Mittel für die Instandhaltung des Lehrschwimmbeckens vorgesehen.

    Die Schulen sollen  innen und im Außenbereich für die Schüler/-innen sowie die Öffentlichkeit eine angenehme Atmosphäre bieten. Aus dem Grund  sind Mittel für Malerarbeiten, Außensitzgruppen, Spielgeräte und Sonnenschutz vorgesehen. Bereits im Frühjahr 2019 wurde der Springbrunnen an der Dreifachturnhalle Rennerod saniert. Für die weitere digitale Ausstattung der Schulen sind ebenfalls wie in jedem Jahr Mittel vorgesehen, wobei hier insbesondere in den Folgejahren die umfangreiche Bezuschussung im Rahmen des neuen DigitalPakts von Bund und Ländern voll ausgeschöpft werden soll.

    Die Verbandsgemeinde Rennerod ist Schulträgerin der Realschule plus „Hoher Westerwald“ in Rennerod (rd. 544 Schüler/-innen) sowie der 5 Grundschulen in Rennerod (Steinsbergschule, 210 Schüler und Schülerinnen), Nister-Möhrendorf (GS „Hoher Westerwald, 195 Schüler/-innen), Elsoff (Lasterbachschule, 101 Schüler/-innen), Hellenhahn-Schellenberg (Schellenberg-Schule, 60 Schüler/-innen) und Irmtraut (Löwenzahnschule, 50 Schüler/-innen). Damit werden in Schulträgerschaft der Verbandsgemeinde Rennerod rd. 1160 Kinder  beschult. Zum Schulstandort Rennerod gehören neben den Schulgebäuden der Realschule plus und Grundschule das Turnhallen-/Lehrschwimmbeckengebäude, die Dreifachturnhalle nebst Tartan-Kleinspielfeld sowie das Steinsbergstadion als zentrales Schulstadion der Verbandsgemeinde. An den Grundschulen in Rennerod, Elsoff und Nister-Möhrendorf befinden zudem sich zusätzliche Turnhallen für den Schul- und Vereinssport, in Irmtraut wird die ortsgemeindliche Carl-Lefknecht-Halle und in Hellenhahn-Schellenberg die ortsgemeindliche Mehrzweckhalle im Rahmen gemeinsamer Nutzungsregelungen auch für den Schulsport verwendet. An den Grundschulen in Elsoff, Irmtraut und Nister-Möhrendorf hat die Verbandsgemeinde in den zurückliegenden Jahren eigens multifunktionale Kleinspielfelder mit Tartanbelag errichtet. Für das Tennen-Kleinspielfeld der Grundschule Hellenhahn-Schellenberg laufen derzeit die Planungsarbeiten, damit dort im nächsten Jahr ebenfalls ein modernes Tartan-Kleinspielfeld errichtet werden kann.

    An der Realschule Plus werden für rund 483.000,00 Euro Arbeiten ausgeführt. Die größten Ausgabenposten hier schlagen mit 320.000 Euro für die Deckensanierung, und 56.000 Euro (Filtertankerneuerung für die Badetechnik) zu Buche.

    Die Baukosten an der Grundschule Rennerod betragen rund  48.000,00 Euro. Der größte Posten dabei ist die Fallschutzerneuerung am Spielgerüst mit 20.000 Euro.

    Die Grundschule Elsoff erhielt WLAN (10.000 Euro) und eine Sitzbankkombination. Der Gesamtbetrag: 13.000,00 Euro.

    Grundschule Irmtraut 50.500,00 Euro: Hier wurde u.a. die Heizungsanlage für rund 30.000 Euro erneuert.

    An der Grundschule Hellenhahn-Schellenberg gab es neue Außenspielgeräte, WLAN und einen neuen Anstrich für die Klassenzimmer. Die Kosten belaufen sich auf 41.000,00 Euro

    Die Grundschule Nister-Möhrendorf erhielt eine WLAN Ausstattung für 8.500,00 Euro.