Knoten Radweg

    Verlauf und Beschilderung des „Knoten-Radwegs“ wurde optimiert

    Bereits im Jahr 2001 wurde auf Initiative der Verbandsgemeinde Rennerod gemeinsam mit den benachbarten hessischen Kommunen Mengerskirchen (Landkreis Limburg-Weilburg) und Driedorf (Lahn-Dill-Kreis) eine Vorreiterrolle der Radwegeplanung und interkommunalen Zusammenarbeit übernommen und der gemeinsame Radweg „Rund um den Knoten“ ausgewiesen.

    Die erfolgten Maßnahmen stellte nun der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, Gerrit Müller, gemeinsam mit  den Bürgermeistern Thomas Scholz und  Carsten Braun, sowie den Mitarbeiter/Innen der Touristikbüros  Katja Konheiser (Mengerskirchen), Felix Friedrich (Driedorf) und Kerstin Guckert (Rennerod) vor. Müller dankte für die gute Zusammenarbeit und hob die Beliebtheit der Radwege bei Bürgern und Touristen hervor.

    Seit nunmehr fast 20 Jahren erfreut dieses Leuchtturmprojekt für interkommunale Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg Bürger und Gäste im Hohen Westerwald.

    Im Zuge der Überarbeitung und Erweiterung des Radwegenetzes im gesamten geographischen Westerwald wurde nun die Wegeführung angepasst und die Beschilderung nach den Richtlinien der "Hinweise zur wegweisenden und touristischen Beschilderung für den Radverkehr in Rheinland-Pfalz – HBR" fertiggestellt.

    Die Bürgermeister der drei Nachbarkommunen Gerrit Müller (Verbandsgemeinde Rennerod), Thomas Scholz (Gemeinde Mengerskirchen) und Carsten Braun (Gemeinde Driedorf) zeigten sich bei der Freigabe der neuausgeschilderten Strecke erfreut über die Verbesserungen der bei Gästen wie auch der heimischen Bevölkerung beliebten Radstrecke. Sie erhoffen sich durch die verbesserte Wegeführung und neue Ausschilderung eine noch stärkere Nutzung des Weges für den Radwandersport. Der Radweg „Rund um den Knoten“ ist ein Beispiel dafür, dass kommunale Zusammenarbeit auch über die Bundesländer-Grenze hinweg praktiziert wird und zur Attraktivitätssteigerung der Westerwälder Heimatregion beiträgt.

    Der Weg verläuft von Rennerod ausgehend auf dem Bahndamm der ehemaligen Bahnstrecke in Richtung Rehe und Driedorf-Mademühlen. Weiter geht es in Richtung des namensgebenden „Knoten“. Hier, in der Nähe des Adolf-Weiss-Denkmals, findet man auch Anschluss an den Ulmtalradweg in Richtung Greifenstein. Der Radweg „Rund um den Knoten“ führt dann auf neuer Wegstrecke in die Ortslage von Mengerskirchen, wo der Radfahrer die örtliche Infrastruktur mit Bank, Supermärkten und Restaurants nutzen kann. Weiter geht es, gemeinsam mit dem hessischen Radfernweg R8, in Richtung Seeweiher bei Waldernbach und dann  nach Neunkirchen in Rheinland-Pfalz. Die dann folgende, bewährte Strecke über schöne Forststraßen nach Mittelhofen wurde ebenso beibehalten wie die weitere Wegeführung nach Westernohe. Von hier geht es nun aber neuerdings auf Forstwegen nach Waldmühlen und über den straßenbegleitenden Radweg nach Rennerod zurück, was deutlich sanftere Steigungen und eine weniger anstrengende Fahrt ermöglicht. Die „alte“ Wegeführung von Westernohe in Richtung Bundeszentrum der DPSG und über die Kohlaustraße ins Zentrum von Rennerod kann natürlich weiterhin von sportlich ambitionierten Radfahrern genutzt werden.

    Der Radweg „Rund um den Knoten“ mit seinen ungefähr 33 Kilometern und ca. 500 Höhenmetern erhielt nicht nur ein neues einprägsames Logo mit einem einladenden hellgrünen Knoten, er diente auch als Ideenvorlage für einen weiteren neuen und sich auch auf andere hessische und rheinland-pfälzische Kommunen erstreckenden Radweg: den 5-Seen-Radweg.

    Der komplette Radweg „Rund um den Knoten“ ist mit seiner aktuellen  Streckenführung in der Radkarte der Verbandsgemeinde Rennerod „Radwege im Hohen Westerwald“ dargestellt, die zum Preis von 5,50 Euro unter anderem in der Tourist-Information "Hoher Westerwald" in Rennerod, Westernoher Straße 7a erhältlich ist.

    Elke Hufnagl