Film wirbt für das Leben im Dorf

    Verbandsgemeinde Rennerod präsentiert neuen Informationsfilm zum Förderprogramm „Lebendiger Ortskern“

    In der Verbandsgemeindeverwaltung Rennerod fand die Uraufführung des neuen Informationsfilms zum Förderprogramm „Lebendiger Ortskern“ statt.

    Zum Auftakt der Präsentation bedankte sich Bürgermeister Gerrit Müller bei allen freiwilligen Mitwirkenden aus der Bürgerschaft, dem beauftragten Filmteam Liberty Visuals GbR aus Koblenz sowie den Mitarbeitern der Verwaltung für die hervorragende Zusammenarbeit und die reibungslosen Abläufe während der Dreharbeiten.

    „Rennerod – Da ist Leben drin! So lautet das Motto unserer Verbandsgemeinde im Hohen Westerwald. Dass hinter diesen Worten auch Taten stehen und es viele gute Gründe für das Leben auf dem Land und ganz konkret dem Leben im Dorf in den 23 Orten der Verbandsgemeinde Rennerod gibt, zeigt der neue Imagefilm auf moderne Weise“, unterstrich Bürgermeister Gerrit Müller gleich zu Beginn der Veranstaltung.

    „Vor ca. 2 Jahren war in der Verbandsgemeindeverwaltung die Idee entstanden, über die durchaus erfolgreiche Geschichte des Förderprogramms „Lebendiger Ortskern“ der Verbandsgemeinde sowie die Inhalte des Programms und die umgesetzten Förderprojekte einen Informationsfilm zu drehen. Seinerzeit wurde dafür sogar zunächst die finanzielle Unterstützung der Landes Rheinland-Pfalz und der EU in Aussicht gestellt. Nach fast 2 Jahren vergeblicher Wartezeit auf etwaige Bezuschussung hat der Verbandsgemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung entschieden, den Informationsfilm aus eigenen Mittel alleine zu finanzieren, um den Bürgerinnen und Bürgern neben den Informationen zum Förderprogramm „Lebendiger Ortskern“ auch verschiedene Eindrücke beispielsweise von der heimischen Natur, der Lebensqualität und der vorhandenen Infrastruktur in der Verbandsgemeinde sowie ihren Ortsgemeinden zu vermitteln.“, so Müller zu den Hintergründen des Filmprojektes.

    Ausgangspunkt für das Förderprogramm „Lebendiger Ortskern“ war das Jahr 2006. Denn da beauftragte der Verbandsgemeinderat auf Antrag der CDU-Fraktion die Verwaltung, den Bedarf an einem Förderprogramm zur Belebung der Ortskerne zu  beleuchten und ggfs. in einem zweiten Schritt eine entsprechende Förderrichtlinie zu entwerfen. Im Rahmen einer interfraktionellen Arbeitsgruppe wurde dann unter Federführung der Bauverwaltung eine Förderrichtlinie entworfen und dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Mit Wirkung vom 01.07.2007 trat die Richtlinie dann in Kraft und wurde im Laufe der Jahre in Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeindeverwaltung und interfraktioneller Arbeitsgruppe immer wieder um sinnvolle Förderbausteine, wie z.B. Maßnahmen der Familienförderung, Barrierefreiheit sowie dem Abriss von Schrottimmobilien, verfeinert.

    Der Leiter der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde, Markus Schmiedl, der das Förderprogramm seit Anbeginn maßgeblich steuert und betreut, fasst es zusammen: „Heute kann zurückblickend bilanziert werden, dass rund 70 Projekte in allen unseren 23 Ortsgemeinden dank der Unterstützung durch die Verbandsgemeinde Rennerod realisiert werden konnten. Dafür wendete die Verbandsgemeinde bis heute freiwillige Fördermittel von rund 350.000 Euro auf,  die umgerechnet fast 9,5 Mio. Euro an Investitionen durch die geförderten Bauherren freisetzten konnten. Umgerechnet bedeutet dies, dass aus jedem einzelnen Förder-Euro 27,15  Euro an Investition entstanden sind. Diese Investitionen kamen nicht nur den Ortskernen und somit den Ortsbildern unserer Gemeinden zu Gute, sondern auch der heimischen Wirtschaft.“

    In der Verbandsgemeinde Rennerod ist man sich einig: Mit rund 70 geförderten und umgesetzten Projekten ist der Erfolg in den Dörfern mittlerweile tatsächlich sicht- und greifbar. Ein Erfolg der vergangenen 11 Jahre, aber auch eine Motivation auf Seiten der  Verbandsgemeindeverwaltung für die Zukunft diesen Weg und die Entwicklung weiter voranzutreiben. Neben den erzielten Erfolgen, die natürlich Anregung für zukünftige Bauherren in den Ortskernen darstellen, wird die Verbandsgemeinde auch künftig bei Bedarf Fortentwicklungen ergänzen und weiterhin regelmäßig über Presse, Broschüren und persönliche Beratung zu den Möglichkeiten des Förderprogramms informieren.

    Eine moderne und multifunktionale Informationsmöglichkeit hat die Verbandsgemeinde Rennerod nun mit dem neuen Film geschaffen. Er ermöglicht es interessierten Bürgerinnen und Bürgern sich im Internet, zu Hause oder unterwegs kompakt über das Förderprogramm, aber auch über viele andere Vorzüge – zentrale Lage und gute Verkehrsanbindungen, Lebens- und Wohnqualität, Wirtschaftskraft und Gewerbeansiedlung, Bildungs- und Betreuungsangebote, Natur und Freizeitgestaltung - der Verbandsgemeinde Rennerod sowie ihren Ortsgemeinden zu informieren. Man kann sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein erstes Bild über die Verbandsgemeinde und das Leben im Hohen Westerwald machen. Ebenso kann der Informationsfilm gerne auch im Rahmen von Einwohnerversammlungen, bei Veranstaltungen in den Ortsgemeinden sowie Interessierten aus nah und fern präsentiert werden. „Nicht zuletzt wollen wir mit dem Film dazu beitragen, dass unsere Verbandsgemeinde insgesamt als ein lebendiges und starkes Stück Heimat wahrgenommen wird. Eine Heimat mit hoher Lebensqualität für Jung und Alt, in der es sich zu leben lohnt und wo die Zukunftsentwicklung aktiv gestaltet wird“, fasst es Bürgermeister Müller abschließend zusammen.

    Der Informationsfilm ist ab dem 14.12.2018 auf der Homepage der Verbandsgemeinde Rennerod unter www.rennerod.de eingestellt und kann dort abgerufen werden. Eine weitere Innovation: Jeder Antragsteller auf Förderung eines Ortskernprojektes erhält zusätzlich den Film auf einem USB-Datenträger in Form des Wappens der Verbandsgemeinde, der dann auch für den papierlosen Austausch der Antragsunterlagen genutzt werden kann. 

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