Feuerwehrleuten mit Ehrenzeichen gedankt

    Dank und Respekt für die geleistete ehrenamtliche Arbeit zollten Landrat Achim Schwickert und Bürgermeister Gerrit Müller den Feuerwehrleuten aus der Verbandsgemeinde Rennerod. Ausgezeichnet wurden die Floriansjünger mit Urkunden und Goldenen beziehungsweise Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 und 25 Jahre ehrenamtlichen Dienst in der Wehr. In diesem Jahr fand die gemütliche Feierstunde in Anwesenheit von Kreisfeuerwehrinspekteur Axel Simonis, dem stellvertretenden Vorsitzendem des Kreisfeuerwehrverbandes, Martin Nilges, dem VG-Wehrleiter Heinz-Werner Schütz, verschiedenen Ortsbürgermeistern und Arnold Riebel (Ordnungsamt VG Rennerod) im Dorfgemeinschaftshaus in Neunkirchen  statt. Gerrit Müller begrüßte die anwesenden Gäste und dankte den zu ehrenden Feuerwehrleuten für ihr großes, ehrenamtliches  Engagement: "Sie haben viel Freizeit geopfert für den Dienst an der Allgemeinheit. Dafür kann man nicht genug danken“, meinte er und richtete auch seinen Dank an die Familien der Wehrleute. Den Damen wurden später hübsche Blumengebinde überreicht. Müller  hob die gute Zusammenarbeit der Wehren in der Verbandsgemeinde hervor  sowie das gute Miteinander mit den Feuerwehren sogar über die Landesgrenzen nach Hessen und NRW hinaus. „Alle arbeiten hervorragend Hand in Hand“, sagte der Bürgermeister und  lobte die ausgezeichnete Pflege der Gerätschaften, die Eigenleistungen und die Jugendarbeit in den Ortswehren.

    Landrat Achim Schwickert schloss sich seinem Vorredner an und erwähnte anerkennend: "Sie sind wichtig, wir brauchen Sie. Ohne Ehrenamt könnten verschiedene Serviceleistungen nicht durchgeführt werden“. Die Feuerwehren seien im gesamten Westerwaldkreis von großer Bedeutung und fänden überall Anerkennung. Sie seien verwachsen mit der Bevölkerung. „Wir brauchen die Wehren und müssen alles dafür tun damit sie erhalten bleiben“, betonte Schwickert.  Die Wehrleute seien auch Vorbilder für die Jugend, unterstrich der Landrat und bedauerte, dass manche Bürger die Hilfeleistungen der Feuerwehren oftmals aus reiner Sensationslust massivst behindern und nachhaltig stören. Oftmals müssten sich die Retter in der Not auch noch dumm anmachen lassen, bemängelte der Landrat zu Recht. Achim Schwickert dankte den Familien der Floriansjünger dafür, dass sie hinter der Wehr stehen. Immerhin trete manches Mal das Familienleben in den Hintergrund und Pläne würden zugunsten der Wehr über „den Haufen“ geworfen. „Nehmen sie die Ehrenzeichen mit Stolz entgegen“, sagte er.

    Urkunden und Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre erhielten: Dr. Mario Held, Hellenhahn-Schellenberg; Rebekka Hast, Liebenscheid; Kai Ingo Bußweiler, Greifenstein (FF Neunkirchen); Sven Paulat, Neunkirchen; Christopher Jung und Alexander Reeh, Nister-Möhrendorf; Dennis Grünschlag, Fehl-Ritzhausen (FF Willingen); Manuel Haas und Matthias Rompf aus Willingen.

    Mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet wurden: Roland Nix, Bretthausen; Dirk Zimmer, Elsoff (Westerwald), Peter Jung, Irmtraut; Reiner Hohmann, Neustadt (Westerwald); Ralf Luckenbach und Thomas Schardt aus Waigandshain. Sie sind seit 35 Jahren dabei.

    Wieland Krumm, ehemaliger Wehrführer von Stein-Neukirch wurde zum „Ehrenwehrführer der Verbandsgemeinde Rennerod“ ernannt.

    Jürgen  Bußweiler, ehemaliger Wehrführer von Neunkirchen, erhielt die „Ehrennadel in Silber“ des Kreisfeuerwehrverbandes Westerwald.

    Klaus Wehr, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rennerod und Wehrführer von Willingen wurde das „Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber“ verliehen. Klaus Wehr ist seit 1980 in der FF Willingen tätig. Seit 1989 ist er ununterbrochen im Vorstand der FF Willingen, u.a. in den Funktionen Kassierer und Wehrführer. Ab dem Jahr 1993 übernahm er die Wehrführung der FF Willingen. Zum 09.02.1998 übernahm er die Aufgabe des stellvertretenden Wehrleiters der Verbandsgemeinde Rennerod. Sein besonderes Anliegen ist die Kameradschaftspflege, die Förderung des Feuerlöschwesens, sowie die Ausbildung in der Verbandsgemeinde. Er legt Wert auf die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband. In seiner Amtszeit als Wehrführer wurde die Jugendfeuerwehr Willingen gegründet. Die Jugend-  und Nachwuchsgewinnung ist immer noch eine Herzensangelegenheit für Klaus Wehr. Elke Hufnagl