FFW Stein-Neukirch

    Retter in der Not – die Feuerwehren

    Das tägliche Geschäft der Feuerwehren allgemein ist es Brände zu löschen und Verletzte retten – und das alles im Wettlauf gegen die Zeit. Der Ernstfall kann bei den Freiwilligen Feuerwehren schneller eintreten als man glaubt. Die Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Rennerod hatten in 2018 bis jetzt 70 Einsätze. Von einem beginnenden Waldbrand, der zum Glück sofort im Keim erstickt wurde, über überflutete Keller, bis hin zur Hilfestellung beim Rettungsdienst war alles dabei. Damit der Ernstfall „wie am Schnürchen klappt“, muss geübt werden. Und die Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Neustadt/Westerwald, Niederroßbach, Oberroßbach, Salzburg, Stein-Neukirch und Zehnhausen b.R. konnte unter den kritischen Blicken der Ortsbürgermeister der involvierten Wehren und etlichen Zuschauern schnell beendet werden. Ausgedacht hatten sich das Szenario die Wehrführer Andreas Menk (Salzburg) und Benjamin Krumm aus Stein-Neukirch. Um 18.03 Uhr wurde ein Brand gemeldet und schon wenige Minuten später rückte der erste Zug Feuerwehrleute zum Löschen an. Brandort war der abgelegene Bauhof der Fa. Koch in Stein-Neukirch. Bei Schweißarbeiten war die Halle in Brand geraten, der Eingang versperrt und 2 Arbeiter wurden vermisst. Das Problem: Wegen der langen Hitze war der Löschteich trocken und Wasser musste aus Ortskern und Neubaugebiet beschafft werden. 83 Floriansjünger waren im Einsatz, verlegten rund 400 Meter Schlauch und sorgten mit 4 C-Rohren dafür, dass der Brand gelöscht werden konnte. Dazu wurden Haus und ein Teil der Umgebung auch von außen gekühlt, um den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf andere Gebäude und geparkte Autos zu verhindern. Ruhig und sicher gingen die Feuerwehrleute ihrer Aufgabe nach. 4 Trupps (mit je 2 Feuerwehrleuten) Atemschutzgeräteträger machten sich bei dem heißen Wetter in 20 kg schweren Monturen auf die Suche nach den vermissten Personen und konnten sie zum Glück unversehrt retten. Im Einsatzleitwagen koordinierte wie immer Rolf Kass die Gemeinschaftsübung. Der stellv. Wehrleiter Klaus Wehr hatte nicht viel zu bemängeln und der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Rennerod, Alfons Giebeler, lobte die Einsatzbereitschaft der in hoher Zahl erschienen Wehrleute und nahm im Anschluss Verpflichtungen und Ernennungen vor.

    Verpflichtet und Anwärter wurden: Joshua Kexel und Maxim Stecker aus Neustadt/WW; Robin Flick, Niklas Kahl, Kilian Kray, Alyssa Peter, Alexander Schremb (verpflichtet), Lisa Marie Vahle, Marlon Windt (Niederroßbach); Saskia Schell, Oberroßbach (Verpflichtung); Jonathan Menk, Johannes Petry, Florian Teschke (Verpflichtung), Henrik Theis (Stein-Neukirch) und Andre Bachmann aus Zehnhausen b. R. (Verpflichtung)

    Ernannt wurden zum Feuerwehrmann: Marius Baldus, Andre Schmidt aus Neustadt/Ww.; Dennis Schell und Saskia Schell (Feuerwehrfrau); Oberroßbach; Tim Cziesla, Florian Teschke, Stefan Thomas (Stein-Neukirch), Andre Bachmann, Zehnhausen b. R.

    Oberfeuerwehrmann wurden: Patrick Blesius, Adrian Klitschke, Oberroßbach; Daniel Haas, Marcel Jung, Patrick Jung, (Stein-Neukirch).

    Zum/zur Hauptfeuerwehrmann/Hauptfeuerwehrfrau wurden befördert: Jan Groth, Fabian Schallenberg, Markus Schmidt, (Neustadt/Westerwald); aus Niederroßbach Alexander Schremb; aus Oberroßbach Katrin Schütz und aus Stein-Neukirch Julian Betz und David Quandel.