Farbradierung zum Stadtjubiläum


    Das Jubiläumsjahr rückt immer näher und ab dem 1. Januar 2017 feiert Rennerod dann ein Jahr lang seine urkundliche Ersterwähnung vor 800 Jahren. Ein umfangreiches Programm ist dazu bereits terminiert und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Jetzt hat der Kulturkreis „Hoher Westerwald“, angeregt durch die Eheleute Erika und Gregor Immig, noch ein richtiges „Schmankerl“ zum Jubiläumsjahr organisiert. Durch ihre Freundschaft zu Gerhard Hofmann (Neustadt/Weinstraße) hat dieser international bekannte und anerkannte Künstler eine Farbradierung zu Rennerod geschaffen.
    Die Original-Farbradierung „Rennerod“ misst im Bild 21,5 x 33 cm und im Papierformat 40 x 50 cm. Sie limitiert auf 50 Exemplare und wird vom Kulturkreis zum Jubiläums-Sonderpreis von 150,00 Euro angeboten. In Augenschein können Kunstinteressierte dieses Werk bei der Tourist-Info (Westernoher Straße) oder im Reisebüro Nurischad (Hauptstraße 81) nehmen. Der Verkaufserlös kommt dem Kulturkreis „Hoher Westerwald“ zugute. 

    Gerhard Hofmann wurde 1960 in Worms geboren und studierte Bildende Kunst an der Universität in Mainz. Schon in seiner Studienzeit konnte er erste Auszeichnungen entgegen nehmen (Preise der Pfälzer Kunstfreunde, Stadt Salzburg, Kunstverein Ludwigshafen). Seit 1987 ist er freischaffend als Bildender Künstler tätig. Seine Grafikmappen Zauberflöte (1991), Sommernachtstraum (1992) und Cats (1993) haben in Fachkreisen große Aufmerksamkeit gefunden.  In der Folge entstanden weitere Themenmappen und Buchillustrationen. Ausstellungen von Hofmann waren regional aber auch in Salzburg, Berlin oder Brüssel zu sehen.

    Seit dem Mittelalter gibt es in der Bildenden Kunst druckgrafische Darstellungen von Stadtansichten, im 15. und 16. Jahrhundert im Holzschnitt, ab dem 17. Jahrhundert vorwiegend als Kupferstich oder Radierung. 1995 erscheint eine erste Serie von Hofmann  zu europäischen Stadtansichten von Rom, London, Paris, Venedig, Salzburg und einer Ansicht von New York. In Deutschland hat er u.a. Heidelberg und Worms auf Papier gebannt. Sein Prinzip besteht bis heute darin, die wichtigsten Gebäude, Plätze, Denkmäler einer Stadt zu identifizieren und in einer Art Collage so zusammenzufügen, dass ein überzeugendes künstliches Gesamtbild entsteht. Die Ansicht von Rennerod zeigt u.a. die beiden Kirchen, die Verbandsgemeinde-Verwaltung, das SchwesternHaus, die Westerwaldhalle, das Forstamt und den alten Bahnhof.