Der Westerwaldsteig – Ein neuer Stern am Wanderhimmel
 
  

Seit Mai 2008 ist die Wanderlandschaft in Deutschland um eine Attraktion reicher -  Der „Westerwaldsteig“! Klar ist, wofür Name und Weg stehen: Wandern mit Erlebnisqualität und auf höchstem Niveau ist das Ziel. Der neue Weitwanderweg macht die Vielfalt des Westerwaldes Schritt für Schritt erlebbar.

Granit, Schiefer und Ton, Mischwälder, Wacholderheiden und bizarre Gesteinsformationen, Bergwerke, Felder und historische Ortskerne – all das vereint der Westerwaldsteig zu einem harmonischen Ganzen. Geschichte, Geologie und Botanik liegen am Weg, malerische Altstadtgassen und trutzige Burgruinen, tiefe Wälder und karge Höhenzüge, Klöster, Schlösser, Mühlen und Museen – Langeweile wird keine Chance haben. Vom hessischen Westerwald durch den Hohen Westerwald, die Kroppacher Schweiz, durchs Kannenbäckerland und den Naturpark Rhein-Westerwald werden Wanderer auf dem perfekt markierten Weitwanderweg unterwegs sein.

 Rund um Rennerod erwarten Sie grandiose Weitblicke über scheinbar endlose Wiesen, Wälder und Felder. Hier fühlt man sich mit ganzem Herzen und auf ganzer Strecke als Teil der Natur.

 

Der Westerwaldsteig

Auf einer Länge von 235 km durchquert der Westerwaldsteig Hessen auf 25 km und Rheinland-Pfalz auf 210 km. Man wandert durch den schönen Westerwald über naturbelassene Pfade oder Wege durch 4 Landkreise und 17 Städte und Kommunen, vorbei an attraktiven Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Einkehrmöglichkeiten sind vielerorts gegeben. Der Steig beginnt in Herborn und führt bis Bad Hönningen.
 

Die Verbandsgemeinde Rennerod wird auf einer Strecke von 23 km durchquert.

Vom Steig aus führen 7 Zuwege mit insgesamt etwa 9 km Länge zu den Sehenswürdigkeiten und wichtigen Einrichtungen.

Im Bereich der Verbandsgemeinde Rennerod stehen zwei Touren zur Wahl: Von der Fuchskaute nach Rennerod (13 km) und von Rennerod nach Westerburg (17 km).

Die Wanderung beginnt auf der Fuchskaute – mit 657 m ü. NN die höchste Erhebung im Westerwald. Der Westerwaldsteig führt weiter nach Rehe. Hier fällt sofort das reich verzierte Fachwerk-Rathaus auf. In Rehe sieht man einige typische Westerwälder Bauernhäuser mit schwerem Gebälk und an einer Seite tief herabgezogenem Dach. Weiter geht es zur Krombachtalsperre. Der nördliche Teil der 93 Hektar großen Krombachtalsperre ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Krombachtalsperre ist ein Naherholungsgebiet, hier kann man sich auf alle erdenklichen Arten in die Fluten stürzen. Restaurant und Campingplatz laden zum verweilen ein. An Wald und Wiesen vorbei weist das grüne W weiter nach Rennerod zum alten Bahnhof, dem Hexenbaum und zum Grauen Stein. Bis zur Wende war hier der geographische Mittelpunkt Deutschlands. Vorbei an den Drei-Kaiser-Eichen und am Friedhofsweg entlang führt der Steig zum Etappenziel, in die Stadtmitte von Rennerod.

Von Rennerod aus führt der Westerwaldsteig am 20 m hohen und sagenumwobenen Seitenstein vorbei in Richtung Secker Weiher. Auf der Liegewiese oder im Lokal auf dem Campinggelände kann man verschnaufen. Weiter durch Wiesen und Felder führt das W am Café des Hofgutes Dapprich vorbei zur Holzbachschlucht. Hier bietet sich ein Bild wie gemalt: Ahorn, Eschen und Ulmen biegen sich im spitzen Winkel über kristallklares Wasser, das gurgelnd über mächtige Steine fällt. 30 Meter hoch ragen Felswände in den Himmel. Zehntausende von Jahren hat der Holzbach an diesem Idyll gearbeitet, sich Millimeter für Millimeter durch den Basalt gebohrt und einen der imposantesten Bachdurchbrüche des Westerwaldes geschaffen. Weiter führt der Steig an Gemünden und Winnen vorbei zum Mahnmal Katzenstein bis zum Etappenziel Westerburg.

 

Nähere Informationen zum Westerwaldsteig unter www.westerwaldsteig.de 


           
 
                       
 

Der  Rothaarsteig – Westerwaldvarianten

 Es gibt zwei Westerwaldvarianten des Rothaarsteigs.

 
Variante 1             Wilgersdorf – Fuchskaute  ca. 28 km

Variante 2             Fuchskaute – Dillenburg  ca. 25 km            

Informationen zum Rothaarsteig: www.rothaarsteig.de